Morgens um fünf in Ehrenfeld- Ich.
Samstag, 17. März 2012
Die Uhr springt auf Mitternacht und wir betreten die Live. Heute ist mal wieder feiern angesagt, diesmal im guten alten Köln-Ehrenfeld. Ich habe meine zwei Süßen an meiner Seite und Wodka im Blut. Drinnen schreit mein Verlangen nach Bier. Ich befriedige es mit einem Becks. Auf die Tanzfläche und rumzappeln. Dafür sind wir ja hier. Draußen ein paar Leute kennenlernen, wovon einer von der Bierbank fällt und auf dem Boden weiter schläft. Okay. Wieder rein und tanzen. Augen schließen, glücklich sein. Angemacht werden, was irgendwann so nervig war, dass ich denen am liebsten meine Flasche ins Gesicht gerammt hätte. K. meinte so hätte ich die Typen auch immer angeguckt. Den Club verlassen und einen Wopper bei Burgerking essen. Unnormal lecker. Hauptbahnhof und die Sonne geht auf. Von Polizisten weggescheucht werden, neinnein auf dem Boden sitzen ist verboten, Tschüss. Das Lachen verschwindet nicht mehr, teils durch Übermüdung, teils durch Alkoholkonsum. Angepöbelt werden. Die lustigste Zugfahrt überhaupt erleben. Im Bus einschlafen. Durchs Dorf laufen und wünschen, dass es noch nicht so fucking hell wäre. Dann könnten die Dorfbauern mich auch nicht so blöd anschauen...
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