Montag, 30. April 2012

Das Wetter ist wieder schön und ich war Samstag in Köln. Erstmal Leute treffen und mit M. zu seiner Tickerin aka Chemiestudentin. Konsumieren und reden und Musik hören. Dann wieder zur Domplatte und die anderen lieben Menschen treffen. Bier kaufen, lachen, sonnen, spaß haben. Später zur Essigfabrik, ein Konzert steht an. FRITTENBUDE. Ganz große Liebe. Der Pandabär tanzt mit einem Delfin auf der Bühne und der Beat bringt meine Glieder zum tanzen. Glücklich sein, abgehen.

Ich liebe solche Tage!

Dienstag, 24. April 2012

Der Samstag war dann doch nicht ruhig. Wer hätte das gedacht. Erstmal wurde eine Flasche Wodka zu dritt geleert. Grüner Tee dazu schmeckt erstaunlich lecker. Dann gings bei mir Zuhause weiter mit Jägermeister-Cola und Bier. Mein lieber Freund und mein lieber M. sind dann auch noch dazu gestoßen und es gab weißes Pulver zum Nase pudern. Auf meinem Foto. Ehhhm ja jede menge Gespräche und alles. Erinnerungen sind ein klitzekleinesbisschen verwischt. Irgendwann liege ich aufjedenfall mit meinem Liebling im Bad. Wir zwei Kaputten, er mit Zigarette im Mund und ich mit Augen auf ihn gerichtet. Liebesbeweise. In einem anderen Sinneszustand immer ein wenig extremer. Tränen kamen, weil ich sososo glücklich in dem Moment war.

Morgens gabs dann einen Kater zum Frühstück und die Frage kam auf, wie wir es noch ins Bett geschafft hatten. Den Tag mit geschlossenen Rolladen und minimaler Bewegung verbracht. Wenigstens blieb der Mageninhalt drin. Aber auch nur, weil nichts im Magen war.

Freitag, 20. April 2012

Der triste Schulalltag hat wieder begonnen. Zum Glück sind es nur noch ein paar Wochen in dieser öden Schule. Dann sage ich Tschüss Dorfleben und Hallo Ausbildung. Ich freue mich schon. Es ist Freitagabend und ich langweile mich, naja okay später fahre ich mit ein paar Freunden ins Shishacafé, aber Partys stehen am Wochenende keine an. Vielleicht ist es auch mal gut etwas ruhiger zu sein. Vielleichtvielleicht. Ach und nebenbei - ich finde das neue Design von Blogger hässlich.

Samstag, 14. April 2012

In der Köln feiern war mal wieder angesagt, also gabs bei mir das rituelle Vortrinken. Beim losfahren gemerkt, dass K. ihren Ausweiß zuhause vergessen hat. Ihre Eltern flippen aus und E. und mich nimmt das so mit, dass K. so traurig ist, dass wir selbst fast weinen. Wir lieben uns einfach so sehr. Dann bekommt K. den Führerschein von jemanden anderen und wir fahren einfach. Rein in den Club, ab auf die Tanzfläche - leider geil, oder so. Das Leben ist schön und meine Arme bewegen sich zum Himmel und feiern dieses schöne Gefühl. Man wird angemacht und angetanzt, immer wieder kommen Hände an meine Hüfte und ich versuche auszuweichen. Neue Abweh-Methode E. und ich machen einen auf Lesben. Klappt. Draußen lernen wir dann Harry Potter kennen, der genau einen Monat vor mir Geburtstag hat und auch sonst ziemlich ähnelt, auch wenn ich jetzt nicht mehr weiß wieso. Netter Typ war das aufjedenfall. Er und seine Freunde kommen mit uns rein tanzen und ich hole mir erstmal ein Desperados. Alkohol darf ja nicht fehlen. Irgendwann verlieren wir K. irren, auf der Suche nach ihr, planlos umher und finden sie. Noch ein wenig tanzen bis der Hunger zu groß wird. Ist eh schon spät, also auf zum Burgerking. Ein Wopper-Menü bitte, ja mit Cola. Ok, danke. Irgendwann sitzen wir dann im Zug Richtung Heimat und quatschen mit einem Metaller, der sich eine Glatze rasiert hat, aber kein Nazi ist, weil seine Glatze ja ein Jude rasiert hätte. Achso. Den Sonnenaufgang bemerken wir zu spät und so ist es hell und wir sind übermüdet, hyperaktiv und reden viel mit dem netten, jungen Mann der M. heißt. Ein Mann kommt zu uns und sagt, er wollte uns ja nicht zuhören, aber er fände uns ja so nett und auch wenn er spießig aussieht, er höre ja auch so Musik. Ich brülle "Wacken!" und lache laut. Die Zugfahrt zurück ist immer die Beste. Wir verabschieden uns von M. mit einer Umarmung, wie sich das unter netten Leuten versteht, und steigen in den Bus ein. In meinem Dorf werde ich begrüßt von Schafen, die mich anmähen, finde sie sind süß und kann nicht schlafen weil ich so wach bin.

Meine geschriebenen SMS' morgens um acht Uhr:
- Hihi Schafe
- Sie haben mäh gemacht, hihi
- Hihi
- Hihi
- Sorry, bin immer noch begeistert von den Schafen
- Überlege zu rutschen
- Denke es wirkt albern und lasse es
- Stolpere zum zehnten Mal über meine Füße
- Nachti

Mittwoch, 11. April 2012

Ich wollte doch nie so sein. Eifersüchtig. Warum zur Hölle tut es nur so weh... Der Schmerz zerreist meine Brust von innen, obwohl ich weiß dass es eigentlich unbegründet ist. HASSHASSHASSHASS. Ich unterdrücke die Schmerzen mit lauter Musik. Slipknot unter anderem. Musik hilft immer. Laute Instrumente und laute Stimmen. Schreie. Ich schreie mit und werfe die Eifersucht an die Wand. Das bin nicht ich. So war ich nie. So will ich nicht sein. Also weg von mir du scheiß Gefühl.

Sonntag, 8. April 2012

Hauspartys sind immer noch die Besten. Erstmal rumschreien was das Zeug hält und alle Wut rauslassen, dann mit E. einen auf Metal machen und komisch headbangen. Captain Morgan, immer noch der Leckerste. Ay,ay. Leute kommen ich bekomme eine kleine Line aus weißem Pulver und ein Teil. Jing und Jang. Rumspacken und Singstar spielen. NEUNUNDNEUNZIG LUFTBALLONS. Der übelste Flash und es zieht mich nach oben ins Bad. Draufer als drauf liege ich da mit D. und liebe ihn so unermesslich.

Ich wollte nie für immer sagen, aber mit dir fühlt es sich einfach so an. Bleib für immer bei mir, lass uns für immer ehrlich zueinander sein, lass uns weiter an den ungewöhnlichsten Orten den besten Sex haben, lass uns weiter Drogen nehmen und trinken und das Leben zelebrieren. Am liebsten würde ich jetzt schon mit ihm zusammen ziehen.

E. kommt auch irgendwann rein ins Bad und ist einfach nur so mega süß mit ihren großen Pupillen. Genauso wie J. Dann küssen wir uns die ganze Zeit, weil J.'s Lipgloss so lecker nach Erdbeere schmeckt und wir ihn auch haben wollen. Mein Kiefer macht nicht mehr das was er soll, geschweige denn von meinen Händen. Ich fliege, oder so. Fühle mich als hätte ich einen riesen Körper, den ich mindestens fünf Mal um mich rum schlingen kann. Komischkomisch. So schlafe ich dann irgendwann eingerollt ein.

Mittwoch, 4. April 2012

Der Wodka wird in die Burgerkingbecher geschüttet und die Pappkrone kommt auf dem Kopf. So dann in den Rewe, weil wir noch mehr Energie zum mischen brauchten. Der Koffein regelt in meinem Körper fast genauso viel wie eine Nase Pepp, haha. Unnormal wie mein Herz einfach nur gegen meine Brust hämmert.  Ganz, ganz viel lachen mit den beiden aller Süßesten und später noch anderen. In den frühen Morgenstunden dann zusammen einschlafen und wieder aufwachen. Sehr guter Abend.
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Gestern dann wieder getrunken. Die Ferien haben also doch begonnen - Tschüss Leber, schön dich gekannt zu haben. Fanta-Korn sollte ich öfter trinken, ist eigentlich ziemlich geil.

Montag, 2. April 2012

Die Langeweile zerfrisst mich langsam. Ich hasse dieses verkackte Dorf. Hier kann man einfach nichts unternehmen. Ich meine hey wir können uns ja ins Feld setzen oder Kühe beobachten. Ist sicherlich spannend. Ich freue mich schon so sehr darauf, wenn ich endlich hier weg bin. Seitdem die Disko hier geschlossen hat weiß niemand mehr was man so machen könnte. Klar, man kann in die nächste Stadt fahren. Köln, Bonn ist ja alles nicht weit. Aber da die Bus/Zug-Verbindungen so scheiße sind kommt man ja nie nach acht Uhr nachhause. So behindert. Was sind das bitte für langweilige Ferien.