Donnerstag, 29. März 2012

Das Auto wird umfunktioniert zur Shishabar und Dosenbier wird geteilt. Mal wieder jede Menge Gespräche und Lästereien. A. war sogar ausnahmsweise nicht völlig zugedröhnt. Reeespekt. Und ich habe einen Ring aus Rauch hinbekommen. Ich war so furchtbar stolz auf mich. Wieder gemerkt wie sehr ich J. mag und mir gedacht dass ich mehr mit ihr machen muss. Jajaa.

Mehr gibts nicht. Hoffe morgen bin ich wieder betrunken. Ferienbeginn, auch wenn ich mir schon heute Ferien genommen habe. So wie es sein muss.

Dienstag, 27. März 2012

Sie können alles kaputt machen. Diese Zweifel. Gestern lagen wir also wieder da und haben geredet, was denn momentan los ist. Meine Angst ist unbegründet und ich weiß nicht wieso sie in letzter Zeit so stark ist. Ich muss die Tränen mit aller Macht zurück halten. Ich weiß es wirklich nicht...

Devise ist: Gehirn ausschalten und einfach genießen.
Ich hoffe es klappt jetzt.

Nebenbei bemerkt; meine neuen Schuhe und mein neuer Rock.

Samstag, 24. März 2012

Mein Platz ist an der Theke. Mein Getränk ist Jägermeister-Cola. Ohne Eis, denn das lohnt sich bei der Geschwindigkeit, mit der wir die Gläser leeren, nicht. Trinken. Immer weiter steht ein neu gefülltes Glas vor mir. Muss nichts mehr sagen. Wenn ich meinen Kopf ein wenig zur Seite drehe schaue ich der Liebe in die Augen. Er grinst mich an und ich grinse zurück. Der Rausch trifft ein und ich fühle mich gut. Später dann zum Bahnhof torkeln. Irgendwie stehen wir dann vor einen verdreckten Bahnhofsklo und denken uns, warum nicht. Also rein da und ja... Später wird bei mir Zuhause dies dann noch zweimal wiederholt. Ich liebe den Sex mit dir so. Und dich erst.
Morgens aufwachen und kotzen. Da bin ich also wieder. Back to the roots quasi. Oder eher back to the toilet. Haha. Der Abend war gelungen.

Mittwoch, 21. März 2012

Ich bin momentan so unmotiviert was die Schule angeht. Mache nur noch Blau. Ich meine es ist auch im Moment so einfach. Meine Mutter ist in der Psychiatrie zur Kur, mein Vater arbeitet den ganzen Tag. Ich wache morgens neben meinem Lieben auf und denke mir, ehm nein du gehst heute nicht zur Schule.

Achja mein hundertsten Post widme ich dir. Das jeden Morgen neben dir aufwachen ist so wunderbar. Und momentan ist es ja wieder jeden Tag so. Ich fühle mich schrecklich wohl, wenn du bei mir bist und gehe nicht wegen jedem Scheiß, den mein Vater äußert, an die Decke. Ich möchte einfach so sehr, dass es lange hält. Der Gedanke, dass wir doch zu verschieden sind macht mich wahnsinnig. Würde dich am liebsten an mein Bett ketten, damit du nie wieder weg laufen kannst, haha.

So jetzt muss ich lernen, da ich morgen eine Klausur in Gesundheitswissenschaften schreibe. Dafür mache ich mir erstmal gemütlich ein Bier auf. Prost.

Samstag, 17. März 2012

Die Uhr springt auf Mitternacht und wir betreten die Live. Heute ist mal wieder feiern angesagt, diesmal im guten alten Köln-Ehrenfeld. Ich habe meine zwei Süßen an meiner Seite und Wodka im Blut. Drinnen schreit mein Verlangen nach Bier. Ich befriedige es mit einem Becks. Auf die Tanzfläche und rumzappeln. Dafür sind wir ja hier. Draußen ein paar Leute kennenlernen, wovon einer von der Bierbank fällt und auf dem Boden weiter schläft. Okay. Wieder rein und tanzen. Augen schließen, glücklich sein. Angemacht werden, was irgendwann so nervig war, dass ich denen am liebsten meine Flasche ins Gesicht gerammt hätte. K. meinte so hätte ich die Typen auch immer angeguckt. Den Club verlassen und einen Wopper bei Burgerking essen. Unnormal lecker. Hauptbahnhof und die Sonne geht auf. Von Polizisten weggescheucht werden, neinnein auf dem Boden sitzen ist verboten, Tschüss. Das Lachen verschwindet nicht mehr, teils durch Übermüdung, teils durch Alkoholkonsum. Angepöbelt werden. Die lustigste Zugfahrt überhaupt erleben. Im Bus einschlafen. Durchs Dorf laufen und wünschen, dass es noch nicht so fucking hell wäre. Dann könnten die Dorfbauern mich auch nicht so blöd anschauen...

Morgens um fünf in Ehrenfeld- Ich.

Dienstag, 13. März 2012

Ich sitze in einem Wartezimmer, auf meinen Schultern liegt ein Wärmekissen und in meinem Ohr und meinem Nacken stecken kleine Nadeln. Akupunktur und Einrenken steht nun zweimal in der Woche auf meiner TO-DO-Liste. Klasse, ich hasse Arztbesuche. Aber vielleicht gehen dann endlich diese Kopfschmerzen weg, die ich immer bekomme wenn ich mich zuviel bewege. Selbst nach Shoppingtrips dröhnt mein Kopf vor Schmerzen. Der Arzt meint meine Halswirbelsäule wäre verschoben und das drückt auf irgendwas. Dann wirds wohl so sein. -knack- Ich hasse dieses Geräusch, das Knochen machen. Ekelhaft, vorallem wenns bei mir passiert. Abeeer da muss ich wohl durch.

Sonntag, 11. März 2012

Auf dem Weg in eine andere Stadt. Zug, Straßenbahn, Bus. Angekommen. Umarmung. Ich freue mich auf den Abend, bin aber auch ein wenig nervös. L. habe ich erst vor kurzem kennengelernt, aber eigentlich sofort gemocht. Jetzt nimmt sie mich mit auf eine Party. Nervös bin ich, weil ich ja eigentlich ziemlich schüchtern bin und mich nicht immer wohl fühle, wenn ich niemanden kenne. Das Problem hat sich aber direkt gelöst. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich die Leute alle direkt super sympatisch fand, oder daran, dass ich eigentlich gar nicht mehr so schüchtern bin. Vorallem nicht wenn der Alkohol fließt. Und der ist geflossen. Bier und jede menge Whisky-Cola. Rein in den Club und den Klängen der elektronischen Musik lauschen. Viele hübsche Menschen mit Piercings und Tätowierungen dort. Fühle mich wohl. Tanze. Lerne neue Leute kennen. Lache viel und matsche mit Neonfarbe rum. Ein gelungener Abend.
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Gestern war ich auf einem Nachtflohmarkt in Köln. Eigentlich wars da ganz gut, aber dort sind einfach soo viele Menschen gewesen, dass man gar nicht richtig stöbern konnte... War ein wenig blöd. Später noch bei K. mit E. und wir haben ein wenig den Wodka aufgebraucht. Leider war ich total müde von der Nacht davor. Dafür bin dann endlich wieder in den Armen von D. eingeschlafen. Ich liebe ihn so sehr. Gleich kommt er wieder zu mir und dann bekommt er ganz viele Küsse. Hihi.

Mittwoch, 7. März 2012

Ich habe einen Ausbildungsplatz!!! Wie ich mich grade freue. Zwar nicht in Köln sondern in Bonn, aber hey trotzdem besser als ein soziales Jahr. Und vielleicht meldet sich das eine Krankenhaus in Köln ja noch und macht meinen Wartelistenplatz zu einer Zusage. Wer weiß, wer weiß. Ich freue ich trotzdem riesig, dass ich jetzt schon mal was habe.

Heute Abend gehts mit Freunden ins Kino "Devil Inside" anschauen. Ich werde vor Angst wahrscheinlich nicht schlafen können haha.
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Edit: Kiffen und trinken ist nicht gut, wenn man einen Horrorfilm guckt und dann alleine einschlafen muss.

Dienstag, 6. März 2012

Ich war in letzter Zeit wieder ziemlich oft ziemlich schlecht gelaunt. Depressive Phase, haha.

Ich bin nicht alleine, das weiß ich. Aber manchmal trickst mich mein Leben aus und flüstert mir in mein Ohr, dass da niemand ist. Es zieht mich in mein Bett und schickt mir Tränen und Schmerzen. Tagelang laufe ich dann mit diesem Knoten aus Unwohlsein und Traurigkeit in meinem Körper rum. Bis dann wieder ein Tag kommt, wo ich merke, dass da doch meine Freunde sind, die mir zuhören und mit denen ich Spaß habe. Und ich merke, dass ich keine Angst in meiner Beziehung haben brauche, weil mein Freund die Sorgen mal wieder alle beseitigt.

Es ist so, als wolle mir mein Gehirn, oder was auch immer dafür zuständig ist, sagen, dass ich jetzt lange genug glücklich war. Aber das war ich nicht. Ich darf noch länger von dieser Leichtigkeit kosten und jetzt, wo es mir wieder eingefallen ist, bin ich glücklicher als jemals davor.

Montag, 5. März 2012

Wir sitze am Rhein und genießen das schöne Wetter. Neben uns findet ein Emotreff statt und auch die selbsternannten Bollos sind da, um sie mit Eiern und Obst abzuwerfen. Lächerlich. Waren früher alle selbst mal die übelsten Emos und schmeißen jetzt ihre alten Freunde ab. Eine Gruppe von Punks setzt sich zu uns. Wir unterhalten uns, beobachten das Spektakel von der Ferne und teilen unser Essen und Trinken. Ziemlich nette Leute muss ich sagen. Haben uns auch direkt mal auf ein Konzert eingeladen, hatten aber leider keine Zeit. Irgendeiner von den Emos rennt zur Polizei und die kommen in zahlreicher Form mit Helmen, Schildern und Schlagstöcken an. Ich war sehr verdutzt. Am Ende kommen sie auch zu uns, woraufhin wir den Joint erstmal unter Kieselsteine vergraben müssen. Wir bekommen einen Platzverweis, einfach weil wir so aussehen wie wir aussehen und damit ja auch was zu tun haben können. Schließlich sehen wir ja so aus. Sagen sie uns. Ich denke mir fuck the police, stehe aber auf und verziehe mich. Unser Weg endet bei der Domplatte, oder besser gesagt der Treppe davor. Da hat sich ein Justin-Bieber-Fan-Treff versammelt. Ich frage mich, wieso das sein muss und höre die Kinder lauthals Lieder von ihm singen. Ähm ja okay, jeder wie er mag. Gönne mir ein weiteres Bier und fühle mich in der Stadt mit den Menschen um mich rum ziemlich wohl.

Donnerstag, 1. März 2012

Es ist abnormal, ich kann es selbst kaum glauben. Ich besitze tatsächlich so ein Gefühl, dass man Eifersucht nennen könnte. Ich habe nichts dagegen wenn er mit anderen schreibt, telefoniert, sich trifft. Habe ja schließlich auch fast nur männliche Freunde. Würde es ihm also auch nie verbieten oder sonst was. Aber keine Ahnung. Da ist dieses... Unwohlsein. Ich weiß auch nicht. Es ist noch ein wenig verwirrend, weil ich es nicht kenne. Ich meine was ist, wenn die andere besser ist als ich? Oder so etwas. Ich vertraue dir voll und ganz, wirklich. Das klitzekleine Gefühl ist einfach nur da, kratzt an meinem Bewusstsein und flüstert mir fiese Dinge ins Ohr. Vielleicht ist das normal so.