Dienstag, 13. Dezember 2011

Ich betrete mein dunkles Zimmer. Tageslicht wird durch Rollläden abgefangen, nur kleine Lichtstrahlen dringen durch. Ein allzu bekanntes Gefühl überkommt mich und hüllt mich aus. Macht mich leer. Meine Beine tragen mich zu meinem geliebten Bett. Dem vertraue ich alle meine Gefühle an. Zwischen Kissen und Decken kommen die Tränen. Ich liege dort im Dunklen und lasse alles raus. Was genau es ist weiß ich nicht.

"Was hast du heute wieder?" - "Einfach nur schlechte Laune." - "Wieso?" - "Keine Ahnung, ist halt so."
Selbst wenn ich etwas hätte, würde ich sicher nicht zu dir gehen. Als Mutter bist du meistens der Grund für meine schlechte Laune. "Kannst doch nicht jeden Tag nach Hause kommen und nur schlafen." Doch kann ich. Mache ich. Fick dich. Ich liebe mein Bett. Und die Träume, die mir der Schlaf schenkt.

Dann kommst du zu mir. Spüre wie es leichter wird. Ich lache. 
Irgendwann schlafen wir ein, obwohl du eigentlich nach Hause müsstest. Egal. Ich werde wach, weil du  mich an dich ziehst. Deine Arme fest um mich rum. Nie war schlafen schöner. "Ich liebe dich", flüsterst du mir ins Ohr. So schlafen wir wieder ein und ich weiß
alles ist gut.

2 Kommentare:

  1. Haha, geil. ^^
    Du hast meinen Blog aber durch zufall gefunden und nicht irgendwie dadurch, dass du mich da gesehn hast, oder? o.o

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  2. Ok, beruhigend.
    Joa, die Welt ist eben doch nur'n Dorf. ;)

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